
Wir leben in bewegten Zeiten, die durch eine komplexer werdende Welt gekennzeichnet sind. Weitreichender Kapitalismus, gravierende Umweltprobleme, steigende soziale Ungleichheit, zunehmende Migration und anhaltende Terrorismusgefahr sind nur einige der drängenden Probleme, die es zu lösen gilt. Gegenüber dem Hang zu leichtfertiger Resignation angesichts der undurchschaubaren Herausforderungen, wird der Ruf nach Übernahme von Verantwortung und Engagement zunehmend lauter. Verantwortungsübernahme als Prinzip, um einerseits Rücksichtslosigkeit, Egoismus und ungebremsten Machtwillen in Grenzen zu halten und andererseits, um für ausgleichende Gerechtigkeit und Solidarität einzustehen. Welche gesellschaftspolitischen und rechtlichen Rahmenbedingungen könnten eine stärkere Verantwortungsbereitschaft in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zukünftig begünstigen? Welche Rolle spielen in diesem Zusammenhang das Bildungswesen und die Medien? Befinden wir uns bereits in einer Krise der Demokr