
„Per Du“ regt an, sich existentiellen Fragen des Lebens zu stellen, eine eigene Meinung zu entwickeln, ihr Ausdruck zu verleihen und anderen zuzuhören. Dazu stelle ich jungen Menschen anonym Fragen und bereite die Antworten in einer Audio-Collage auf. Gerahmt von einer Moderation liegt das Hauptaugenmerk jeder Podcast-Folge auf den unterschiedlichen Antworten. Diese haben wertfrei Raum – ihr indirekter Dialog öffnet neue Assoziationsfelder. „Per Du“ lädt online an den runden Tisch, latent präsenten Themen des täglichen Lebens eine Sprache zu geben, die im direkten Gespräch einen Öffner brauchen. „Per Du“ ist dieser Öffner und bringt unterschiedliche Stimmen in den Austausch. Auf Fragen wie Was ist Angst? Was tust du für die Beziehung zu dir selbst? oder Was ist Schuld? offenbaren die Antworten ein Geflecht an Emotionen und Erfahrungen und öffnen einen erweiterten Resonanz- und Reflexionsraum. Es geht nicht um Fach- und Expertenwissen. Es geht darum, sich selbst und andere zu befragen.